Idee & Texte: Jörg Reuter und Manuela Rehn 

 

essen beide privat nicht nur leidenschaftlich gern, sondern beschäftigen sich auch beruflich mit dem Thema „Lebensmittel“. Seit mehr als zehn Jahren beraten sie Unternehmen darin, verantwortungsvoll zu handeln und gerade deswegen erfolgreich zu sein. Ihre Mission: „Gute Lebens- mittel: vom Acker bis zum Teller!“ Angetrieben von kulinarischer Neugierde haben sie zudem ein eigenes Lebensmittelgeschäft in Berlin eröffnet. „Vom Einfachen das Gute“ – der Name ist hier Programm.

Essen ist Erinnerung und Essen ist Heimat. Weil den beiden diese Zusammenhänge so wichtig sind, haben sie sich auch mit diesen Fragen auseinandergesetzt: Wie wollen wir eigentlich alt werden? Welche Bedeutung hat Essen heute und in Zukunft für Senioreneinrichtungen? Wie bewahren wir unsere kulinarischen Erinnerungen? Was hat der Ursprung von Rezepten mit der Region und unserer Heimat zu tun? Auf der Suche nach Antworten ist die Kochbuchidee entstanden. 

Rezeptrecherche: Andreas Rieger

begann seiner Leidenschaft einen Weg zu ebnen, indem er 2002 seine Lehre zum Koch begann. Sein Weg führte ihn in mehrere bekannte und besternte Restaurants, in denen er schon in jungen Jahren als Souschef arbeitete, unter anderem bei Daniel Achilles vom Restaurant „reinstoff“ und Sebastian Frank vom Restaurant „Horváth“, beide Berlin. 2015 wurde er selbst Küchenchef und Mitgründer des „einsunternull“ in Berlin-Mitte, das unter seiner Leitung mit einem Stern im „Guide Michelin“ und 17 Punkten im „Gault & Millau“ ausgezeichnet wurde. Seine Küche ist von der Suche nach deutscher Kulinarik geprägt, deren streng regionale Umsetzung in einer eigenständigen Handschrift und klarer Avantgarde mündet. Er hat das Restaurant Anfang 2019 verlassen und widmet sich neben diesem Buch nun neuen spannenden Projekten.

Reportagefotografie: Caro Hoene

 

war schon immer leidenschaftliche Porträtfotografin. Lag der Fokus in der Ausbildung noch auf der Architekturfotografie, widmete sie sich danach schnell ihrer Leidenschaft: den Menschen. So führte ihr Weg von Berlin nach New York und wieder zurück. 2014 hat sie sich in ihrer Heimatstadt Berlin als freiberufliche Porträt-, Business- und Eventfotografin niedergelassen. Wenn Caro nicht mit ihrer Kamera unterwegs ist, trifft man sie mit Freunden, beim Yoga oder  Bouldern in Kreuzberg, wo sie mit ihrem Sohn lebt.